Sie befinden sich hier: StartServiceKostenübernahme durch die Rentenvers. für ergonomische Hilfsmittel

Ihr Antrag für Hilfsmittel ergonomischer Bürostuhl / höhenverstellbarer Schreibtisch wurde abgelehnt? Wie können Sie Ihre Chancen auf Genehmigung steigern?

In letzter Zeit werden Anträge häufiger von der Rentenversicherung abgelehnt. Oft liegt es an der ungenauen Beschreibung des Hilfsmittels. Atteste mit dem Inhalt "wir empfehlen einen orthopädischen Bürostuhl" haben weniger Chancen auf Erfolg.

Wichtig ist es dass das Attest des behandelnden Arztes / Rehaeinrichtung die Verbindung zwischen den Symptom und der / den Funktionen des zu beschaffenden Hilfsmittels (ergonomischer Stuhl, höhenverstellbarer Schreibtisch, vertikal Maus, Vorlagenhalter) herstellt.

Beispiele:

"Mitarbeiter kann nur phasenweise Sitzen. Deswegen wird ein Sitz-Stehschreibtisch benötigt"

"Patient benötigt einen Sattelsitz oder Drehstuhl mit Sitzneigefunktion zur Aufrichtung des Beckens"

"Mitarbeiter hat Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich. Es wird ein Drehstuhl mit Nackenstütze und ein Vorlagenhalter benötigt"

Dann kann der beratende Fachhändler in Seinem Kostenvoranschlag auf diese Funktionen eingehen. Außerdem wird die Beratungsqualität deutlich verbessert.

Was tun wenn ein Antrag abgelehnt wird?

Falls Ihr Antrag abgelehnt wurde, sollten Sie unbedingt Widerspruch einlegen. Dabei kann ein detailliertes Attest nach dem oben genannten Muster mit einer Kombination aus Krankheitsbild und Beschreibung der benötigten Funktion hilfreich sein.